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Unternehmen
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Schüttguttechnik Rohstoffhandling
Forschung Produkt- und Prozessentwicklung

Coating



Vorzüge der gecoateten Produkte aus Ammag Wirbelschichtanlagen

Homogenität der Coatingschicht
minimaler Aufwand an Coatingmittel
Lagerstabilität
Geschmacksmaskierung


a) zur Veränderung der Partikeleigenschaften

Das Coaten (= Ummanteln) verändert insbesondere die Oberfläche der Partikel, indem eine Schicht aus einem anderen Material aufgetragen wird. Ziele einer solchen Behandlung können z.B. sein: (1.) Verändern der Löslichkeit; Freisetzung von Inhaltsstoffen nur unter definierten Bedingungen (z.B. Temperatur, pH-Wert), (2.) Schutz vor aggressiver Umgebung (z.B. Tabletten in Magensäure) oder (3.) Färbung.

Als Coatingmittel wählt man je nach Anwendung entweder wasserlösliche oder wasserunlösliche Substanzen. Erste sind in der Regel filmbildende Substanzen wie Maltodextrin, Gelatine oder Schellack. Letztere sind hydrophobe Substanzen, die meist als Schmelze aufgetragen werden.


b) zur gleichmäßigen Beladung mit einem Produkt (Besprühen)

Nach dem gleichen Verfahrensprinzip wie das Coaten verläuft das Beladen. Hier ist das Ziel aber nicht die Veränderung der Partikeleigenschaften (wie z.B. Schutz vor Umgebungseinflüssen), sondern dem homogenen Mischen von „inkompatiblen“ Substanzen. Typisch ist das Aufbringen von Vitaminen auf einen Trägerstoff. Die Wirbelschichttechnik bietet hierzu die Möglichkeit, denn die Vitamine können in Wasser gelöst oder suspendiert werden. Durch das Versprühen und die intensive Mischung wird die geforderte Homogenität erreicht. Gleichzeit wird das Hilfmedium Wasser sofort wieder verdampft.






Beispiele/Lösungen

Waschmittelindustrie - Beispiel Natriumpercarbonat

Moderne Waschmittel beinhalten Natriumpercarbonat als Bleichmittel, weil es sehr effizient und umweltfreundlich zugleich ist. Dieses Produkt ist jedoch unter Umgebungsbedingungen nicht lagerstabil.

Coating stabilisiert das Produkt. Bei diesem Prozess wird ein Durchsatz von 3 Tonnen pro Stunde in einer Anlage erreicht.

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Futtelmittelindustrie - Beispiel Probiotischer Futtelmittelzusatz

Probiotica haben nicht nur beim Menschen positive physiologische Wirkung. Bei der Entwicklung probiotischer Futtermittelzusätze muss aber neben der Wirkung auch auf die Anwendbarkeit geachtet werden. Dementsprechend sind getrocknete und lagerstabile Formen gefordert.

Die Wirbelschichttechnik ermöglicht es, diese Anforderungen zu erfüllen. Einerseits können die Bakterien schonend und unter strenger Temperaturkontrolle bei maximal 37°C getrocknet werden. Die trocknen Bakterien werden in einem zweiten Schritt gecoatet, um sie vor Umgebungseinflüssen zu schützen. Dieses Produkt ist sogar geeignet, zu Kraftfutter gemischt zu werden und "überlebt" den Pressvorgang.

 
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Nahrungsmittelindustrie - Beispiel Cornflakes

Will man Müsli zusätzlich mit Vitaminen anreichern, steht man vor der Aufgabe, die als feine Pulver vorliegenden Vitamine homogen unter die grobkörnige Müslibestandteile zu mischen. Dieses ist nur mit der Wirbelschichttechnik möglich, indem das Müsli mit den Vitaminen beladen wird (Link zu Prinzip):

(zum Vergrößern auf Bild klicken)

 

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Wirbelschicht-Sprühgranulieren / - Coaten




























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